VDI oder Desktop-Virtualisierung

 

Nicht bei allen Typen der Desktop-Virtualisierung werden hostbasierte VMs verwendet, wie es bei VDI der Fall ist. Zudem ist VDI kein Synonym zur Desktop-Virtualisierung als Kategorie. VDI ist eine Alternative fĂŒr andere Formen der Bereitstellung virtueller Desktops, einschließlich Shared-Host-Lösungen, bei denen PCs und Thin Clients mit einem Shared Desktop verbunden werden, und die Virtualisierung lokaler Desktops, bei der die Desktop-Umgebung direkt auf dem Client ausgefĂŒhrt wird.

VDI bei digitalen ArbeitsplÀtzen

Wenn die gesamte Infrastruktur korrekt funktioniert, kann ein Benutzer, der vom EndgerĂ€t aus remote auf eine VDI-Lösung zugreift, das Betriebssystem, die Anwendungen und die gespeicherten Daten verwalten, so als ob es lokal ausgefĂŒhrt werden wĂŒrde. Bei einem solchen Setup können die Mitarbeiter von praktisch jedem GerĂ€t aus ohne spezifische Hardware sicher auf alle erforderlichen Ressourcen zugreifen.

Dank der Erweiterung durch Lösungen fĂŒr praktisches Single Sign-On (SSO) und sicheren Remote-Zugriff können virtuelle Desktops auch zusĂ€tzlich zur wachsenden Anzahl an Cloud-, Web- und Mobile-Anwendungen ausgefĂŒhrt und verwaltet werden, die zum festen Bestandteil moderner Workflows geworden sind. Mitarbeiter profitieren von einer einheitlichen Erfahrung fĂŒr mehr ProduktivitĂ€t, wĂ€hrend die IT Silos vermeidet und das Risiko unautorisierter Anmeldungen minimiert.

Das bedeutet, dass die VDI im Kontext einer Plattform fĂŒr digitale ArbeitsplĂ€tze eine bessere Arbeitsumgebung ohne Kompromisse bei der Sicherheit ermöglicht. Doch die genauen Vorteile von VDI fĂŒr die Benutzer und die IT hĂ€ngen vom spezifischen Bereitstellungstyp ab.


Was ist Virtual Desktop Infrastruktur?


Virtuellen Client

HP 2RC21EA#ABD  

HP t530 Thin Client. Prozessor-Taktfrequenz: 1,5 GHz, Prozessor: GX-215JJ,
Prozessorfamilie: AMD G. RAM-Speicher: 4 GB,
Interner Speichertyp: DDR4-SDRAM,
Speichertaktfrequenz: 1866 MHz.
GesamtspeicherkapazitÀt: 8 GB,
Speichermedien: Flash. On-board
Grafik Modell: AMD Radeon R2E.
Verkabelungstechnologie: 10/100/1000Base-T(X)



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Weitere Themen rund um VDI

Alle VDI-Umgebungen zeichnen sich durch folgende Charakteristika aus:

  • Die virtuellen Desktops werden in VMs auf einem zentralen Server gehostet
  • Jeder virtuelle Desktop basiert auf einem Betriebssystem-Image, ĂŒblicherweise Microsoft Windows
  • Die VMs sind hostbasiert, also können mehrere Instanzen auf demselben Server im Rechenzentrum gehostet werden
  • Die End-Clients mĂŒssen stĂ€ndig mit dem zentral gemanagten Server verbunden sein, um den Zugriff auf die von ihm gehosteten virtualisierten Desktops aufrechtzuerhalten
  • Der Verbindungsbroker der VDI-Implementierung findet einen virtuellen Desktop im Ressourcen-Pool eines jeden Clients, mit dem bei einem erfolgreichen Zugriff auf die VDI-Umgebung eine Verbindung hergestellt wird
  • WĂ€hrenddessen werden die verschiedenen Host-VMs von einem Hypervisor erstellt, ausgefĂŒhrt und gemanagt, welche die einzelnen virtuellen Desktop-Umgebungen enthalten

Bei modernen digitalen ArbeitsplĂ€tzen, an denen zahlreiche Anwendungen auf Abruf bereitstehen mĂŒssen, ermöglicht eine VDI sicheren und praktischen Remote-Zugriff fĂŒr höhere MitarbeiterproduktivitĂ€t. Außerdem ermöglicht sie gerĂ€teĂŒbergreifend konsistentes Arbeiten.


VDI unterstĂŒtzt Mobil- und Remote-Zugriff, denn der standardisierte Desktop kann ĂŒberall von nahezu jedem bestĂ€tigten und kompatiblen EndgerĂ€t aufgerufen werden. FĂŒr Mitarbeiter, die hĂ€ufig unterwegs sind, aber einen virtuellen Desktop mit vielfĂ€ltigen virtuellen Anwendungen und Daten benötigen, ist VDI wie ein On-Demand-BĂŒro. In dieser Hinsicht ergĂ€nzt VDI perfekt ihre Workflows des digitalen Arbeitsplatzes, die bereits Ă€hnliche Cloud-, Web- und Mobil-Anwendungen fĂŒr verschiedene Kontexte beinhalten, das trifft insbesondere auf die persistente VDI zu.


Neben den Vorteilen fĂŒr die Benutzer hat die VDI-Technologie auch ein enormes Sparpotenzial fĂŒr die IT:

  • Der Großteil der VDI-Verarbeitung erfolgt ĂŒber den Server, deshalb ist keine teure oder hochmoderne Hardware nötig.
  • Der VDI-Zugriff kann ĂŒber einen gĂŒnstigen Thin Client erfolgen. Dazu eignet sich beispielsweise ein alter umfunktionierter Computer, der dadurch lĂ€nger sinnvoll eingesetzt werden kann.
  • So kommt die IT mit weniger Neuanschaffungen und Budgetanpassungen aus.

VDI bietet in puncto Sicherheit einige Vorteile gegenĂŒber der Verwendung eines lokalen Betriebssystems und seiner Komponenten. Alle Daten einer VDI-Verbindung befinden sich auf dem Server und nicht auf dem EndgerĂ€t. Sollte es einmal gestohlen werden, können keine vertraulichen Daten vom lokalen Speicher abgerufen werden.

Zudem wird die VDI-Umgebung vollstĂ€ndig und zentral von einem Rechenzentrum aus kontrolliert. Administratoren können fĂŒr alle virtuellen Desktops in der Bereitstellung Patches und Aktualisierungen anwenden, Konfigurationen Ă€ndern und Richtlinien durchsetzen. VDI ermöglicht also die exakte Kontrolle und sichere Isolierung von Betriebssystem-Images ĂŒber einen zentralen Server, was weniger kompliziert ist, als mehrere Laptops mit lokalen Betriebssystemen zu verwalten.


Doch Sicherheit ist auch fĂŒr VDI keine SelbstverstĂ€ndlichkeit. Die Betriebssystem-Images mĂŒssen korrekt verwaltet und aktualisiert werden und die EndgerĂ€te-Authentifizierung muss rigoros sein. Lösungen fĂŒr digitale ArbeitsplĂ€tze können diesbezĂŒglich mit SSO, hoher EndgerĂ€tesicherheit und starker VerschlĂŒsselung fĂŒr ĂŒbertragene Daten helfen.

Die Leistung ist ein weiterer wichtiger Aspekt von VDI:

  • Als VDI in den Nullerjahren erstmals der breiten Öffentlichkeit zugĂ€nglich wurde, lag die typische Leistung von VDI deutlich hinter der eines lokalen Betriebssystems.
  • Im Laufe der Zeit hat sich dieser Unterschied deutlich verringert, doch Benutzer haben vielleicht manchmal immer noch das GefĂŒhl, nicht die bestmögliche Leistung zu erhalten.
  • Gelegentliche Leistungsoptimierungen und -prĂŒfungen der VDI-Bereitstellung werden empfohlen, damit alle lösbaren technischen Probleme behoben werden.

VDI ist eine wichtige Technologie fĂŒr zahlreiche ArbeitskrĂ€fte in vielen verschiedenen Branchen. Remote und mobile ArbeitskrĂ€fte, Auftragnehmer, Kiosk- und Task-Worker, Außendiensttechniker, medizinische FachkrĂ€fte, Lehrer und viele andere nutzen regelmĂ€ĂŸig VDI, um einen zuverlĂ€ssigen virtuellen Desktop an einem oder mehreren Standorten zu verwenden. Die verschiedenen Bereitstellungstypen der VDI-Technologie sind Ă€ußerst vielseitig: Benutzer können damit auf einen standardisierten nicht persistenten Desktop zugreifen oder ihren virtuellen Desktop in einen personalisierten digitalen Arbeitsplatz umfunktionieren.


Digitale ArbeitsplĂ€tze sind nichts ohne Anwendungen. Sie mĂŒssen sicheren und einfachen Zugriff auf unterschiedliche Arten von Anwendungen bieten, einschließlich per VDI-Betriebssystem-Image virtualisierte Anwendungen.

Eine zuverlĂ€ssige, wirtschaftliche VDI-Lösung hilft bei der bedarfsgerechten Skalierung wichtiger Anwendungen und Services fĂŒr immer mobilere und verteiltere Teams. VDI stellt konsistenten Benutzerkomfort auf allen GerĂ€ten wie PCs, Tablets, Smartphones und Thin Clients bereit und verleiht Mitarbeitern und Auftragnehmern so einen hohen Grad an Freiheit bei ihrer Arbeit. Das ermöglicht optimierte und einheitliche Workflows.

VDI kann auch die Cybersicherheit fördern und den IT-Aufwand senken. Da SicherheitsvorfĂ€lle Jahr fĂŒr Jahr teurer werden, können die Isolation und Zentralisierung einer VDI Dreh- und Angelpunkt einer mehrschichtigen Sicherheitsstrategie sein. Außerdem entfĂ€llt fĂŒr die IT die Absicherung vertraulicher Daten, die lokal auf KundengerĂ€ten gespeichert werden.


Citrix verfĂŒgt ĂŒber ein vielseitiges Portfolio an Lösungen zur Desktop-Virtualisierung fĂŒr Unternehmen jeder GrĂ¶ĂŸe und Art. Citrix Virtual Apps and Desktops macht VDI intuitiv und kostengĂŒnstig, damit Benutzer Zugriff auf alle nötigen Anwendungen haben und aktuelle digitale ArbeitsplĂ€tze produktiv nutzen können. Neben Citrix Workspace optimiert diese Lösung VDI-Umgebungen im Kontext komplexer Workflows mit mehreren GerĂ€ten und Anwendungen. Citrix Workspace gewĂ€hrt Mitarbeitern umfassenden und sicheren Zugriff auf alle Anwendungen, um an jedem Standort produktiv zu arbeiten.


Bereitstellungen von persistenten und nicht persistenten VDIs

Bei einer persistenten VDI meldet sich ein Benutzer immer am selben Desktop-Image an und alle Änderungen an den Anwendungen und Daten werden gespeichert. Der Desktop kann also voll und ganz personalisiert werden. Bei einer nicht persistenten VDI werden hingegen keine Änderungen gespeichert.

Persistente VDIs funktionieren folgendermaßen:

  • Einem Benutzer wird bei der ersten Anmeldung ein standardisierter Desktop aus dem Ressourcen-Pool zugewiesen.
  • Bei jedem erneuten Zugriff auf die VDI-Umgebung wird der Benutzer wieder mit demselben Desktop verbunden. Alle Änderungen werden auf dem Image des virtuellen Betriebssystems gespeichert, auch wenn die Verbindung getrennt und wiederhergestellt wird.
  • Mitarbeiter mit komplexen und schnellen digitalen Workflows können deshalb ihre Arbeit einfach dort wieder aufnehmen, wo sie damit aufgehört haben, und profitieren von einer umfassenden Personalisierung der virtuellen Anwendungen und Einstellungen des Desktops.

Nicht persistente VDIs funktionieren hingegen folgendermaßen:

  • Das EndgerĂ€t könnte jedes Mal mit demselben Desktop oder mit einem anderen zufĂ€llig ausgewĂ€hlten vom Pool verbunden werden
  • UnabhĂ€ngig davon werden alle Änderungen verworfen, wenn Sie die Verbindung trennen.
  • Eine nicht persistente VDI eignet sich fĂŒr den einmaligen Zugriff auf einen Desktop, aber nicht fĂŒr die regelmĂ€ĂŸige Verwendung eines virtuellen Desktops wie einen persönlichen physischen Computer, denn dafĂŒr braucht es eine persistente VDI.

Da keine Daten gespeichert werden, wenn die Verbindung abgebrochen wird, muss die IT keine große Anzahl an benutzerspezifischen Betriebssystem-Images pflegen, was die Verwaltung und Kosten des Rechenzentrums minimiert. Die nicht persistente VDI eignet sich hervorragend fĂŒr Kiosk- und Task-Worker, die keine Änderungen speichern mĂŒssen.


Gerne sind unsere Consultant und Techniker fĂŒr eine Analyse und einen Workshop bereit.