VDI oder Desktop-Virtualisierung

 

Nicht bei allen Typen der Desktop-Virtualisierung werden hostbasierte VMs verwendet, wie es bei VDI der Fall ist. Zudem ist VDI kein Synonym zur Desktop-Virtualisierung als Kategorie. VDI ist eine Alternative für andere Formen der Bereitstellung virtueller Desktops, einschließlich Shared-Host-Lösungen, bei denen PCs und Thin Clients mit einem Shared Desktop verbunden werden, und die Virtualisierung lokaler Desktops, bei der die Desktop-Umgebung direkt auf dem Client ausgeführt wird.

VDI bei digitalen Arbeitsplätzen

Wenn die gesamte Infrastruktur korrekt funktioniert, kann ein Benutzer, der vom Endgerät aus remote auf eine VDI-Lösung zugreift, das Betriebssystem, die Anwendungen und die gespeicherten Daten verwalten, so als ob es lokal ausgeführt werden würde. Bei einem solchen Setup können die Mitarbeiter von praktisch jedem Gerät aus ohne spezifische Hardware sicher auf alle erforderlichen Ressourcen zugreifen.

Dank der Erweiterung durch Lösungen für praktisches Single Sign-On (SSO) und sicheren Remote-Zugriff können virtuelle Desktops auch zusätzlich zur wachsenden Anzahl an Cloud-, Web- und Mobile-Anwendungen ausgeführt und verwaltet werden, die zum festen Bestandteil moderner Workflows geworden sind. Mitarbeiter profitieren von einer einheitlichen Erfahrung für mehr Produktivität, während die IT Silos vermeidet und das Risiko unautorisierter Anmeldungen minimiert.

Das bedeutet, dass die VDI im Kontext einer Plattform für digitale Arbeitsplätze eine bessere Arbeitsumgebung ohne Kompromisse bei der Sicherheit ermöglicht. Doch die genauen Vorteile von VDI für die Benutzer und die IT hängen vom spezifischen Bereitstellungstyp ab.


Was ist Virtual Desktop Infrastruktur?


Virtuellen Client

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HP t530 Thin Client. Prozessor-Taktfrequenz: 1,5 GHz, Prozessor: GX-215JJ,
Prozessorfamilie: AMD G. RAM-Speicher: 4 GB,
Interner Speichertyp: DDR4-SDRAM,
Speichertaktfrequenz: 1866 MHz.
Gesamtspeicherkapazität: 8 GB,
Speichermedien: Flash. On-board
Grafik Modell: AMD Radeon R2E.
Verkabelungstechnologie: 10/100/1000Base-T(X)



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Weitere Themen rund um VDI

Alle VDI-Umgebungen zeichnen sich durch folgende Charakteristika aus:

  • Die virtuellen Desktops werden in VMs auf einem zentralen Server gehostet
  • Jeder virtuelle Desktop basiert auf einem Betriebssystem-Image, ĂĽblicherweise Microsoft Windows
  • Die VMs sind hostbasiert, also können mehrere Instanzen auf demselben Server im Rechenzentrum gehostet werden
  • Die End-Clients mĂĽssen ständig mit dem zentral gemanagten Server verbunden sein, um den Zugriff auf die von ihm gehosteten virtualisierten Desktops aufrechtzuerhalten
  • Der Verbindungsbroker der VDI-Implementierung findet einen virtuellen Desktop im Ressourcen-Pool eines jeden Clients, mit dem bei einem erfolgreichen Zugriff auf die VDI-Umgebung eine Verbindung hergestellt wird
  • Währenddessen werden die verschiedenen Host-VMs von einem Hypervisor erstellt, ausgefĂĽhrt und gemanagt, welche die einzelnen virtuellen Desktop-Umgebungen enthalten

Bei modernen digitalen Arbeitsplätzen, an denen zahlreiche Anwendungen auf Abruf bereitstehen müssen, ermöglicht eine VDI sicheren und praktischen Remote-Zugriff für höhere Mitarbeiterproduktivität. Außerdem ermöglicht sie geräteübergreifend konsistentes Arbeiten.


VDI unterstützt Mobil- und Remote-Zugriff, denn der standardisierte Desktop kann überall von nahezu jedem bestätigten und kompatiblen Endgerät aufgerufen werden. Für Mitarbeiter, die häufig unterwegs sind, aber einen virtuellen Desktop mit vielfältigen virtuellen Anwendungen und Daten benötigen, ist VDI wie ein On-Demand-Büro. In dieser Hinsicht ergänzt VDI perfekt ihre Workflows des digitalen Arbeitsplatzes, die bereits ähnliche Cloud-, Web- und Mobil-Anwendungen für verschiedene Kontexte beinhalten, das trifft insbesondere auf die persistente VDI zu.


Neben den Vorteilen fĂĽr die Benutzer hat die VDI-Technologie auch ein enormes Sparpotenzial fĂĽr die IT:

  • Der GroĂźteil der VDI-Verarbeitung erfolgt ĂĽber den Server, deshalb ist keine teure oder hochmoderne Hardware nötig.
  • Der VDI-Zugriff kann ĂĽber einen gĂĽnstigen Thin Client erfolgen. Dazu eignet sich beispielsweise ein alter umfunktionierter Computer, der dadurch länger sinnvoll eingesetzt werden kann.
  • So kommt die IT mit weniger Neuanschaffungen und Budgetanpassungen aus.

VDI bietet in puncto Sicherheit einige Vorteile gegenüber der Verwendung eines lokalen Betriebssystems und seiner Komponenten. Alle Daten einer VDI-Verbindung befinden sich auf dem Server und nicht auf dem Endgerät. Sollte es einmal gestohlen werden, können keine vertraulichen Daten vom lokalen Speicher abgerufen werden.

Zudem wird die VDI-Umgebung vollständig und zentral von einem Rechenzentrum aus kontrolliert. Administratoren können für alle virtuellen Desktops in der Bereitstellung Patches und Aktualisierungen anwenden, Konfigurationen ändern und Richtlinien durchsetzen. VDI ermöglicht also die exakte Kontrolle und sichere Isolierung von Betriebssystem-Images über einen zentralen Server, was weniger kompliziert ist, als mehrere Laptops mit lokalen Betriebssystemen zu verwalten.


Doch Sicherheit ist auch für VDI keine Selbstverständlichkeit. Die Betriebssystem-Images müssen korrekt verwaltet und aktualisiert werden und die Endgeräte-Authentifizierung muss rigoros sein. Lösungen für digitale Arbeitsplätze können diesbezüglich mit SSO, hoher Endgerätesicherheit und starker Verschlüsselung für übertragene Daten helfen.

Die Leistung ist ein weiterer wichtiger Aspekt von VDI:

  • Als VDI in den Nullerjahren erstmals der breiten Ă–ffentlichkeit zugänglich wurde, lag die typische Leistung von VDI deutlich hinter der eines lokalen Betriebssystems.
  • Im Laufe der Zeit hat sich dieser Unterschied deutlich verringert, doch Benutzer haben vielleicht manchmal immer noch das GefĂĽhl, nicht die bestmögliche Leistung zu erhalten.
  • Gelegentliche Leistungsoptimierungen und -prĂĽfungen der VDI-Bereitstellung werden empfohlen, damit alle lösbaren technischen Probleme behoben werden.

VDI ist eine wichtige Technologie für zahlreiche Arbeitskräfte in vielen verschiedenen Branchen. Remote und mobile Arbeitskräfte, Auftragnehmer, Kiosk- und Task-Worker, Außendiensttechniker, medizinische Fachkräfte, Lehrer und viele andere nutzen regelmäßig VDI, um einen zuverlässigen virtuellen Desktop an einem oder mehreren Standorten zu verwenden. Die verschiedenen Bereitstellungstypen der VDI-Technologie sind äußerst vielseitig: Benutzer können damit auf einen standardisierten nicht persistenten Desktop zugreifen oder ihren virtuellen Desktop in einen personalisierten digitalen Arbeitsplatz umfunktionieren.


Digitale Arbeitsplätze sind nichts ohne Anwendungen. Sie müssen sicheren und einfachen Zugriff auf unterschiedliche Arten von Anwendungen bieten, einschließlich per VDI-Betriebssystem-Image virtualisierte Anwendungen.

Eine zuverlässige, wirtschaftliche VDI-Lösung hilft bei der bedarfsgerechten Skalierung wichtiger Anwendungen und Services für immer mobilere und verteiltere Teams. VDI stellt konsistenten Benutzerkomfort auf allen Geräten wie PCs, Tablets, Smartphones und Thin Clients bereit und verleiht Mitarbeitern und Auftragnehmern so einen hohen Grad an Freiheit bei ihrer Arbeit. Das ermöglicht optimierte und einheitliche Workflows.

VDI kann auch die Cybersicherheit fördern und den IT-Aufwand senken. Da Sicherheitsvorfälle Jahr für Jahr teurer werden, können die Isolation und Zentralisierung einer VDI Dreh- und Angelpunkt einer mehrschichtigen Sicherheitsstrategie sein. Außerdem entfällt für die IT die Absicherung vertraulicher Daten, die lokal auf Kundengeräten gespeichert werden.


Citrix verfügt über ein vielseitiges Portfolio an Lösungen zur Desktop-Virtualisierung für Unternehmen jeder Größe und Art. Citrix Virtual Apps and Desktops macht VDI intuitiv und kostengünstig, damit Benutzer Zugriff auf alle nötigen Anwendungen haben und aktuelle digitale Arbeitsplätze produktiv nutzen können. Neben Citrix Workspace optimiert diese Lösung VDI-Umgebungen im Kontext komplexer Workflows mit mehreren Geräten und Anwendungen. Citrix Workspace gewährt Mitarbeitern umfassenden und sicheren Zugriff auf alle Anwendungen, um an jedem Standort produktiv zu arbeiten.


Bereitstellungen von persistenten und nicht persistenten VDIs

Bei einer persistenten VDI meldet sich ein Benutzer immer am selben Desktop-Image an und alle Ă„nderungen an den Anwendungen und Daten werden gespeichert. Der Desktop kann also voll und ganz personalisiert werden. Bei einer nicht persistenten VDI werden hingegen keine Ă„nderungen gespeichert.

Persistente VDIs funktionieren folgendermaĂźen:

  • Einem Benutzer wird bei der ersten Anmeldung ein standardisierter Desktop aus dem Ressourcen-Pool zugewiesen.
  • Bei jedem erneuten Zugriff auf die VDI-Umgebung wird der Benutzer wieder mit demselben Desktop verbunden. Alle Ă„nderungen werden auf dem Image des virtuellen Betriebssystems gespeichert, auch wenn die Verbindung getrennt und wiederhergestellt wird.
  • Mitarbeiter mit komplexen und schnellen digitalen Workflows können deshalb ihre Arbeit einfach dort wieder aufnehmen, wo sie damit aufgehört haben, und profitieren von einer umfassenden Personalisierung der virtuellen Anwendungen und Einstellungen des Desktops.

Nicht persistente VDIs funktionieren hingegen folgendermaĂźen:

  • Das Endgerät könnte jedes Mal mit demselben Desktop oder mit einem anderen zufällig ausgewählten vom Pool verbunden werden
  • Unabhängig davon werden alle Ă„nderungen verworfen, wenn Sie die Verbindung trennen.
  • Eine nicht persistente VDI eignet sich fĂĽr den einmaligen Zugriff auf einen Desktop, aber nicht fĂĽr die regelmäßige Verwendung eines virtuellen Desktops wie einen persönlichen physischen Computer, denn dafĂĽr braucht es eine persistente VDI.

Da keine Daten gespeichert werden, wenn die Verbindung abgebrochen wird, muss die IT keine groĂźe Anzahl an benutzerspezifischen Betriebssystem-Images pflegen, was die Verwaltung und Kosten des Rechenzentrums minimiert. Die nicht persistente VDI eignet sich hervorragend fĂĽr Kiosk- und Task-Worker, die keine Ă„nderungen speichern mĂĽssen.


Gerne sind unsere Consultant und Techniker fĂĽr eine Analyse und einen Workshop bereit.